Erschwerung in der privaten Krankenversicherung

In der privaten Krankenversicherung erfolgt für jeden Antrag eine Risikoprüfung. Bei Vorerkrankungen kann das PKV-Unternehmen eine Erschwerung verlangen. Der Kunde muss der Erschwerung zustimmen.

In der privaten Krankenversicherung kommt ein wirksamer Vertrag erst nach Abschluss der Gesundheitsprüfung zustande. In diesem Rahmen wird der aktuelle Gesundheitszustand überprüft. Der Antragsteller muss in der Regel Angaben zu den Behandlungen und Erkrankungen in den letzten drei bis fünf Jahren machen. Ergibt sich für den Krankenversicherer durch Vorerkrankungen ein höheres Risiko, kann der Versicherer die Annahme des Antrags von besonderen Bedingungen abhängig machen.

Grundsätzlich gibt es folgende Möglichkeiten der Erschwerung:

  • Leistungsausschluss,
  • Leistungseinschränkung,
  • Risikozuschlag.

Ergibt sich die Notwendigkeit einer Erschwerung, kommt der PKV-Vertrag nur dann zustande, wenn der Kunde die Nacherklärung des Versicherers unterschreibt.