Altersteilzeit und private Krankenversicherung

Bei der Altersteilzeit reduziert der Beschäftigte seine Arbeitszeit bis zum Rentenbeginn. Dadurch kann Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenkasse eintreten. Die private Krankenversicherung kann bei Altersteilzeit weitergeführt werden.

Wie sich für das Modell der Altersteilzeit entscheidet, reduziert seine vertragliche Arbeitszeit bis zum Rentenbeginn z.B. auf 50 Prozent. Damit ist eine Verringerung des Einkommens verbunden. Dadurch kann die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenkasse eintreten. Wer in den letzten fünf Jahren in der privaten Krankenversicherung versichert war, fällt nicht unter die GKV-Pflicht. Der PKV-Vertrag wird dann unverändert fortgeführt.

Dies gilt auch für Arbeitnehmer, die sich bereits vor Eintritt der Altersteilzeit von der Krankenversicherungspflicht in der GKV haben befreien lassen. Eine Versicherungspflicht tritt zudem dann nicht ein, wenn der Beschäftigte in Altersteilzeit bereits das 55. Lebensjahr überschritten hat. Für diesen Personenkreis gilt laut Gesetz grundsätzlich die Versicherungsfreiheit in der Krankenversicherung.

Vor einer Rückkehr in die GKV sollte folgendes beachtet werden:

  • Keine vorzeitige Kündigung der PKV vornehmen. Zum Rentenbeginn besteht die Möglichkeit des Wechsels in die PKV. In der Regel bietet die Privatversicherung höhere Leistungen, die erhalten bleiben sollen.
  • Mit einer Anwartschaftsversicherung bleiben die Leistungen und die Altersrückstellungen erhalten.
  • Die Lücken der GKV können durch geeignete Zusatzversicherungen geschlossen werden.
  • Das Krankentagegeld muss aufgrund der veränderten Einkommenssituation angepasst werden.

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