Regelhöchstsatz PKV

Die Leistungen des Arztes werden in der privaten Krankenversicherung (PKV) über die Gebührenordnung für Ärzte bzw. Zahnärzte abgerechnet. Grundsätzlich verlangen Ärzte bei Privatpatienten den Regelhöchstsatz bei Behandlungen.

Jede ärztliche Leistung muss über eine bestimmte Ziffer in der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) oder der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) abgerechnet werden. Die in dem Handbuch aufgeführten Leistungen beinhalten die Gebühr in Euro für jede Tätigkeit des Arztes. Jede Gebühr wird mit sogenannten Steigerungsfaktoren versehen, damit ein höherer zeitlicher Aufwand auch zu einer höheren Vergütung für den Arzt führt.

Der Regelhöchstsatz darf vom Behandler ohne besondere Begründung angewendet werden. Damit können Ärzte im Verglich zum Kassenpatienten für identische Leistungen deutlich mehr abrechnen. Die Regelhöchstsätze für ärztliche Behandlungen sind:

  • persönliche Leistungen: 2,3-facher Satz 
  • medizinisch-technische Leistungen: 1,8-facher Satz
  • Laborleistungen: 1,15-facher Satz

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