Erziehungsurlaub

Der Erziehungsurlaub wurde 2007 aufgrund des Elterngeldgesetzes durch den Begriff der Elternzeit abgelöst. Arbeitnehmer haben einen Anspruch auf Freistellung von der Arbeit für einen Zeitraum von drei Jahren.

Bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes können Arbeitnehmer einen Sonderurlaub in Form der Elternzeit beantragen. Die Freistellung von der Arbeit kann von Vater oder Mutter allein oder auch gemeinsam in Anspruch genommen werden. Wenn der Arbeitgeber zustimmt, kann die Elternzeit auch vorzeitig beendet werden. Der Arbeitnehmer kann zwischenzeitlich bis zu 30 Stunden pro Woche arbeiten. Wer sich jedoch selbständig machen möchte, muss zuvor die Zustimmung des Arbeitgebers erhalten.

Für pflichtversicherte Arbeitnehmerinnen ist die GKV während des gesamten Erziehungsurlaubes beitragsfrei. Für freiwillig gesetzlich Krankenversicherte richtet sich die Beitragszahlung nach der jeweiligen Versicherungssatzung, eine Beitragsfreiheit ist jedoch nicht ausgeschlossen. In der PKV ist während dieser Zeit der volle Beitrag vom Arbeitnehmer allein zu tragen.

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