Außergewöhnliche Belastung in der PKV

Eine außergewöhnliche Belastung in der PKV liegt dann vor, wenn Krankheitskosten über den monatlichen Beitrag hinaus vom Versicherten zu tragen sind. Die Aufwendungen können die Steuerlast verringern.

Privatversicherte können einen Teil des PKV-Beitrags steuerlich geltend machen. Sollten darüber hinaus Aufwendungen entstehen, die ein gewisses Maß übersteigen, können diese Mehraufwendungen steuerlich vom Finanzamt anerkannt werden. Im Regelfall dürfen diese nicht 2 Prozent des Bruttoeinkommens übersteigen, bei chronisch Kranken liegt die Belastungsobergrenze bei 1 Prozent des Bruttoeinkommens.

Die Einkommensteuer wird durch die außergewöhnlichen Belastungen vermindert. Die Steuerlast wird um die Aufwendungen vermindert. In der PKV können Zusatzaufwendungen entstehen, wenn der Tarif für bestimmte Leistungen keine Erstattung vorsieht. Die Selbstbeteiligung zählt hingegen nicht zu den außergewöhnlichen Belastungen.

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