Arbeitsunfall und PKV

Neben Unfällen in der Freizeit kann auch ein Berufs- oder Arbeitsunfall dafür sorgen, dass medizinische Leistungen in Anspruch genommen werden. Die PKV leistet, sofern nicht gesetzliche Sozialleistungsträger in Anspruch genommen werden können.

Die Private Krankenversicherung erbringt die tariflich vereinbarten Versicherungsleistungen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Unfall in der Freizeit oder bei der Arbeit zu einer Erkrankung führt. Somit bietet die PKV auch Leistungen bei einem Arbeitsunfall. Dies gilt ebenfalls für den Bereich der Krankentagegeldversicherung, wenn der Unfall zu einem längeren Arbeitsausfall führt.

Besteht jedoch gleichzeitig Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung, der gesetzlichen Rentenversicherung oder auf eine gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, geht deren Leistung vor. Der Krankenversicherer ist dann nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, welche trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben. Unbeschadet hiervon sind Ansprüche des Versicherungsnehmers auf Krankenhaustagegeld.


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