Mutterschaftsurlaub

Der Begriff Mutterschaftsurlaub wird heute nicht mehr verwendet. Dafür steht jetzt die Elternzeit. Die Beitragszahlung für die private Krankenversicherung bleibt in dieser Zeit bestehen. Mit dem Versicherer können gegebenenfalls Tarifwechsel vereinbart werden.

Seit dem Inkrafttreten des Bundeserziehungsgesetzes vom 01.01.1986 gibt es den Begriff Mutterschaftsurlaub nicht mehr. Seitdem spricht man vom Erziehungsurlaub. Eine weitere Gesetzesänderung zum 01.01.1992 verlängerte den Erziehungsurlaub auf 3 Jahre. Seit 2001 verwendet man den heute gebräuchlichen Begriff Elternzeit. Die Elternzeit kann von jedem Elternteil anteilig allein oder von beiden Partnern gemeinsam genommen werden. Wenn die Elternzeit sich direkt an eine Mutterschutzfrist anschließen soll, bedarf das der rechtzeitigen Antragstellung beim Arbeitgeber. Meist sind dafür sechs Wochen vorgesehen.

Die Verteilung der Elternzeit auf bis zu 4 zeitliche Abschnitte ist möglich. Dem Ehepartner darf vom Arbeitgeber bei Betrieben ab 15 Mitarbeiter nicht gekündigt werden. Die Beiträge zur privaten Krankenversicherung sind während der Elternzeit (ehemals Mutterschaftsurlaub) voll zu bezahlen. Es besteht je nach Versicherer die Möglichkeit, in einen anderen Tarif zu wechseln. Der Wechsel in die kostenlose gesetzliche Krankenversicherung ist hingegen ausgeschlossen.