Leistung Krankentagegeld bei Mutterschaft

Die Leistung Krankentagegeld bei Mutterschaft ist bei privaten Krankenversicherungen in der Regel nicht vorgesehen. Da bei Arbeitnehmerinnen kein üblicher Einkommensverlust durch die Schwangerschaft und Wegfall der beruflichen Tätigkeit entsteht, entfällt ein Leistungsanspruch.

Nachdem eine Schwangerschaft festgestellt wird, haben Versicherte Anspruch auf eine Reihe von ärztlichen Behandlungsleistungen. Diese werden üblicherweise als Mutterschaftsvorsorge zusammengefasst. Spezielle Richtlinien zum Mutterschutz betreffen alle notwendigen Vorsorgeuntersuchungen. Zu einer Leistung von Krankentagegeld bei Mutterschaft kommt es in der Regel in der PKV nicht. Während der vom Gesetzgeber festgelegten Mutterschutzfristen ist normalerweise eine Leistung Krankentagegeld bei Mutterschaft durch die PKV ausgeschlossen.

Dies gilt nicht für Frauen, die beruflich als Selbstständige arbeiten, wenn die auftretende Arbeitsunfähigkeit nicht unmittelbar im Zusammenhang mit der Schwangerschaft der Versicherten steht. Außerhalb der vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Beschäftigungsverbote bestehen daher unter Umständen Ansprüche auf das Krankentagegeld selbst dann, wenn eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in erster Linie durch die Schwangerschaft hervorgerufen wird. Wenn es zu einer Arbeitsunfähigkeit aufgrund von Schwangerschaft, Fehlgeburt und Entbindung kommt, besagen die Regelungen in den allgemeinen Versicherungsbedingungen der privaten Krankenversicherer, dass kein Leistungsanspruch besteht.

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