Krankheitskosten-Teilversicherung

Da ein Dienstherr von Bund und Land seinen Mitarbeitern nur eine Beihilfe zur Krankenversicherung in einer bestimmten Höhe leistet, sichert eine Krankheitskosten-Teilversicherung der PKV die Lücke in der Versorgung ab.

Mit einer Krankheitskosten-Teilversicherung ist es möglich, innerhalb der privaten Krankenversicherung offene Versorgungslücken abzusichern. Derartige Lücken in der Versorgung entstehen immer dann, wenn ein Arbeitgeber nur einen Teil der Krankheitskosten übernimmt. Eine Krankheitskosten-Teilversicherung eignet sich für die Berufsgruppen, bei denen ein jeweiliger Dienstherr im Rahmen seiner Fürsorgepflicht die Krankheitskosten trägt.

Diese Art einer privaten Krankenversicherung bietet sich in erster Linie für Beamte, Soldaten, Abgeordnete und Richter an. Diese Berufsgruppen müssen einen Teil der Kosten einer Krankenversicherung selbst übernehmen, da Bund oder Länder eine Kostenerstattung nur bis zu 80 Prozent vornehmen. Die tatsächliche Höhe der Beihilfe ist immer abhängig vom Familienstand und Arbeitsverhältnis. Die private Krankheitskosten-Teilversicherung leistet für die fehlenden Prozente und sorgt für einen vollständigen Versicherungsschutz. Der zu entrichtende Beitrag hängt vom Leistungsumfang, Eintrittsalter, Geschlecht und dem persönlichen Gesundheitszustand ab.