Kinderbeiträge in der PKV

Die Kinderbeiträge in der PKV haben ihre Ursache in der Geschäftsausrichtung privater Krankenversicherer. Eine kostenlose Mitversicherung wie in der Familienversicherung der gesetzlichen Krankenkassen gibt es nicht. Jedes Kind erhält einen eigenen Vertrag mit Beitragszahlung.

Wenn Kinder nicht der Versicherungspflicht unterliegen, können sie sich (freiwillig) in der gesetzlichen und in der privaten Krankenversicherung versichern. Im Allgemeinen sind die privaten Krankenversicherer verpflichtet, die Kinder ihrer Mitglieder im Rahmen der Kindernachversicherung zu versichern. Grundsätzlich müssen sich privat Versicherte mit einem eigenen Betrag absichern. Dafür gibt es extra Kinderbeiträge in der PKV.

In der privaten Krankenversicherung hängt der jeweilige Versicherungsbeitrag vom gewählten Kinder-Tarif ab. Die Spanne der Kinderbeiträge in der PKV liegt oftmals zwischen 100 Euro und 150 Euro.

Wenn ein Kind freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung abgesichert werden soll, bezahlt es meist den Mindestbeitrag für freiwillig Krankenversicherte. Dieser hängt vom jeweiligen Beitragssatz der Krankenkassen sowie der Bezugsgröße ab. Seit 2010 zahlen freiwillig gesetzlich krankenversicherte Kinder mehr als 150 Euro im Monat. Wenn dem Kind eigenes Einkommen oberhalb einer Mindestgrenze zugerechnet werden kann, erhöht sich der Versicherungsbeitrag.

Erstinformation - Erstinformationen für Versicherungsmakler gemäß § 11 VersVermV lesen und herunterladen.