Auslandsaufenthalt

Der Schutz bei einem Auslandsaufenthalt bei der PKV ist gewährleistet, wenn die Auslandskrankenversicherung in den Vertrag mit einbezogen wurde. In diesem Fall hat der Versicherte auch im Ausland Anspruch auf den Ausgleich der finanziellen Risiken, die im Krankheitsfall entstehen können.

Tritt bei einem Auslandsaufenthalt ein Krankheitsfall ein, übernimmt die Auslandskrankenversicherung der PKV sämtliche Kosten für Medikamente und Arztbesuche. Sie gleicht nahezu alle finanziellen Risiken aus, die durch Krankheit oder einen Unfall und deren Behandlung im Ausland entstehen können. Die exakten Leistungen sollten je nach Länge des Aufenthaltes und den Ansprüchen des Versicherungsnehmers bestimmt werden.

In Europa besteht der Versicherungsschutz bei einem Auslandsaufenthalt bei den meisten privat Versicherten ohne zeitliche Begrenzung. Der Versicherungsnehmer kann in manchen Tarifen gezielt einen bestimmten Arzt oder ein Krankenhaus aufsuchen. Allerdings empfiehlt es sich, im Vorfeld einer Behandlung die Kostenzusage der PKV zu erhalten. Außerhalb Europas gilt der Versicherungsschutz bei einem Auslandsaufenthalt in der Regel ein bis drei Monate. Kann die versicherte Person die Rückreise nicht ohne Gefährdung ihrer Gesundheit antreten, wird meist ein weiterer Schutz von zwei Monaten oder, je nach Versicherer, eine Fristaufhebung gewährt.

Grundsätzlich gelten zudem die Bestimmungen des Landes, in dem sich der Versicherte aufhält. Die private Krankenversicherung kann im Regelfall weitergeführt werden. Für die USA und andere Länder wird jedoch ein Beitragszuschlag erhoben.

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