Negativliste für Arzneimittel

Die Negativliste für Arzneimittel beinhaltet seit dem 1. Juli 1991 alle Arzneimittel, die aus der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung aufgrund ihrer Unwirtschaftlichkeit ausgeschlossen wurden. Die Kosten hierfür müssen vom Versicherten trotz Verschreibung durch den Arzt selbst getragen werden.

Seit dem 1. Juli 1991 stehen auf der Negativliste für Arzneimittel alle Arzneimittel, die aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung gestrichen wurden, weil sie als unwirtschaftlich gelten. Dazu zählen Präparate, deren Wirksamkeit nicht nachweisbar oder genügend bewiesen ist oder bei denen der Erfolg der Therapie nicht in ausreichendem Maße garantiert werden kann. Auch Präparate, die zu viele Wirkstoffe enthalten und dadurch unübersichtlich werden, stehen auf der Negativliste für Arzneimittel. Welche Arzneimittel davon betroffen sind, kann in der gesamten Verordnung für unwirtschaftliche Arzneimittel nachgelesen werden.

Da diese Negativliste für Arzneimittel nur für die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen gilt, hat sie keinen Einfluss auf die Leistungen der privaten Krankenversicherung. Bei der privaten Krankenversicherung werden die Kosten dieser Arzneimittel abhängig vom bei der PKV abgeschlossenen Versicherungstarif übernommen.

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