Kündigung der GKV

Gesetzlich Versicherte haben aufgrund ihrer Einkommensverhältnisse die Möglichkeit, in die private Krankenversicherung zu wechseln. Vor diesem Wechsel ist allerdings neben dem Antrag zur Befreiung von der Versicherungspflicht die Kündigung der GKV notwendig.

Bei einem Versicherungswechsel von der GKV in die PKV müssen gesetzlich Versicherte neben der Kündigung der GKV einige Regelungen beachten. So ist für den Versicherungswechsel ein Antrag auf Befreiung von der Versicherungspflicht erforderlich. Von dieser Versicherungspflicht können sich beispielsweise Arbeitnehmer mit einem Arbeitseinkommen, das über der Versicherungspflichtgrenze liegt, befreien lassen. 

Daneben sollten Arbeitnehmer darauf achten, dass der Arbeitgeber den gewünschten Versicherungswechsel so schnell wie möglich der GKV mitteilt, damit diese den Wechsel prüfen kann. Die GKV prüft stets am 1. Januar eines Jahres, ob die Versicherungspflicht in der GKV noch besteht. Daneben müssen vor der Kündigung der GKV auch die Kündigungsfristen eingehalten werden. Die übliche Kündigungsfrist liegt bei zwei Monaten zum Monatsende. Bei einer Befreiung von der Versicherungspflicht zum Jahresende kann auch ein Wechsel bis Mitte Januar des Folgejahres erfolgen. Die Kündigung der Kassenmitgliedschaft bedarf stets der Schriftform.

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