Entgeltfortzahlung

Jeder Arbeitgeber ist nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz dazu verpflichtet, dem Arbeitnehmer bei Krankheit und an gesetzlichen Feiertagen den vereinbarten Arbeitslohn weiter zu zahlen. Bei unverschuldeter Krankheit des Arbeitnehmers muss dieser die Entgeltfortzahlung insgesamt 42 Tage lang leisten.

Nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz haben alle Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf die Fortzahlung des Arbeitsentgeltes bei Krankheit und an gesetzlichen Feiertagen. Die gesetzlich zugesicherte Entgeltfortzahlung bedeutet für den Arbeitnehmer, dass dieser bis zu 42 Tage lang aufgrund einer Krankheit dem Arbeitsplatz fern bleiben darf, ohne dass in dieser Zeit das Entgelt gekürzt werden kann. Allerdings muss für die Entgeltfortzahlung die Erkrankung durch einen Arzt bescheinigt werden und zugleich muss es sich um eine unverschuldete Erkrankung handeln.

Sollte der Arbeitnehmer auch nach den 42 Tagen noch nicht arbeitsfähig sein, dann erhält dieser die Möglichkeit, das Krankengeld als Entgeltersatz zu beantragen. In der privaten Krankenversicherung kann der Versicherte den Leistungszeitraum und die Höhe des Krankengeldes frei vereinbaren. In der gesetzlichen Krankenversicherung erhält der Arbeitnehmer hingegen 70% des Bruttoeinkommens und maximal 90% des Nettoeinkommens ab dem 43. Tag als Krankengeld ausbezahlt.

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