Deckungsrückstellung

Die Deckungsrückstellung sorgt in einer privaten Krankenversicherung dafür, dass jederzeit zugesagte Leistungen erbracht werden können. Versicherer müssen auf den Grundsätzen der Versicherungsmathematik Beiträge so kalkulieren, dass ein bestimmter Anteil in die Rückstellung fließen kann.

Wenn Versicherungsunternehmen die Zusagen für die vertraglich garantierten Leistungen einhalten wollen, müssen sie besondere Maßnahmen ergreifen. Garantierte Leistungen können immer nur mit einem entsprechenden Vermögen der Versicherer erbracht werden. Da Leistungen vom Versicherungsunternehmen ständig erbracht werden müssen, bildet auch eine private Krankenversicherung eine Deckungsrückstellung. Die Deckungsrückstellung stellt in erster Linie eine bedeutungsvolle versicherungsmathematische Größe dar.

Krankenversicherungen müssen in der Lage sein, die den Versicherten zugesagten Leistungen (Übernahme und Erstattung der Krankheits- und Behandlungskosten) jederzeit zu erstatten. Dazu werden die Leistungen entsprechend kalkuliert. Das übernimmt in allen Versicherungsunternehmen, so auch in der privaten Krankenversicherungswirtschaft, ein Aktuar. Dieser Versicherungsmathematiker sorgt dabei für das Berechnen und Einhalten der notwendigen Höhe der Deckungsrückstellungen. Außerdem kümmert er sich um die Erfüllung der allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen für die private Krankenversicherung. Aufmerksamkeit gilt insbesondere den Vorschriften zur Bildung von Rückstellungen und deren Verzinsung.

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