Aufnahmehöchstalter PKV

Das Aufnahmehöchstalter zur PKV ist eine spezielle Festlegung der privaten Krankenversicherer. Die Aufnahmerichtlinien bestimmen, ob jemand im Alter von 50 oder 65 Jahren oder älter noch Mitglied der privaten Krankenversicherung werden kann.

Im Allgemeinen ist ein bestimmtes Aufnahmehöchstalter zur PKV vorgesehen. Dieses Höchstalter für den Eintritt in eine private Krankenversicherung bestimmt jeder Krankenversicherer individuell. Das zulässige Höchstalter steht in den allgemeinen Annahmerichtlinien der privaten Krankenversicherung. Die jeweiligen Tarife sehen außerdem oftmals ein unterschiedlich geltendes Aufnahmehöchstalter zur PKV vor. Je nach Tarif und in Abhängigkeit von der Gesellschaft liegt die Altersgrenze zwischen 55 und 65 Jahren. In einigen Fällen kann man auch bis zum Erreichen des Alters von 70 Jahren einer bestimmten privaten Krankenversicherung beitreten.

Meist handelt es sich in einem solch hohen Alter nicht mehr um eine Krankenvollversicherung. Das Aufnahmehöchstalter zur PKV schützt zum einen den Versicherer vor zu hohen Ausgaben, da im Alter meist mit höheren Krankenleistungen zu rechnen ist. Zum anderen werden sich Tarife in der privaten Krankenversicherung auch für Versicherte im hohen Lebensalter nur ganz selten rechnen.

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