Ambulante Behandlung

Die ambulante Behandlung ist die kostengünstigste Behandlungsform in der Krankenversicherung. Patienten müssen sich selbst nach einer kleinen Operation nicht zur Übernachtung in eine Klinik begeben. Privatpatienten werden mit speziellen Tarifen belohnt, wenn sie auf unnötiges stationäres Behandeln verzichten.

Die ambulante Behandlung ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse und der privaten Krankenversicherer für deren Versicherten. Bei dieser Behandlungsform geht es um die medizinische Versorgung von Patienten in einer Arzt- oder Zahnarztpraxis oder in einem Krankenhaus. Nach Abschluss der medizinischen Maßnahmen verlässt der Behandelte den Behandlungsort und begibt sich ohne stationärem Aufenthalt nach Hause.

Nach einem stationären Aufenthalt kommt es in der Regel zu weiteren Anschlussbehandlungen. Diese ambulante Behandlung kann sowohl beim Hausarzt als auch durch den regelmäßigen Arztbesuch in der Klinik erfolgen. Die Behandlungskosten werden im Unterschied zu gesetzlich Krankenversicherten einem PKV-Versicherten direkt in Rechnung gestellt. Das Mitglied der PKV reicht die Rechnung nebst Rezepten und Medikamentenverordnungen bei seinem Versicherer ein. Nach dessen Prüfung werden die Rechnungskosten dem Versicherten erstattet. Aus Kostengründen wird privat Krankenversicherten, unterstützt durch bestimmte Tarife, bei vielen medizinisch nötigen Maßnahmen die ambulante Behandlung empfohlen.

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