Nichtzahlung des Beitrags

Bei der Nichtzahlung des Beitrages zur privaten Versicherung kann dem Versicherten der Verlust des Versicherungsschutzes drohen. Bei Nichtzahlung des Erstbetrages besteht von Anfang an kein Versicherungsschutz und bei Nichtzahlung der Folgebeiträge kann der Versicherungsschutz durch ein eingeleitetes Mahnverfahren gefährdet sein.

Bei einer Nichtzahlung des Beitrages droht dem privat Versicherten der Verlust des Versicherungsschutzes. Zudem kann dies bei langfristiger Nichtzahlung auch zu einer Kündigung durch das Versicherungsunternehmen führen. Zunächst muss das Versicherungsunternehmen jedoch ein Mahnverfahren einleiten und dem Versicherten in einer Mahnung ein Zahlungsziel setzen. In diesem wird in der Regel auch die Kündigung des Versicherungsverhältnisses angedroht.

Sollte der Versicherte auch nach der Mahnung nicht zahlen, dann ist das Versicherungsunternehmen von der Leistungspflicht befreit, sodass der Versicherungsschutz ruht. Bei Nichtzahlung des Beitrags muss der Versicherte damit rechnen, dass er die Rechnungen vom Arzt oder vom Krankenhaus selbst bezahlen muss. Allerdings muss bei der Nichtzahlung des Beitrages unterschieden werden, ob es sich um den Erstbetrag oder einen Folgebeitrag handelt; bei Nichtzahlung des Erstbetrages besteht auch ohne Mahnverfahren kein Versicherungsschutz.

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