Kurtagegeld

Gesetzlich Versicherte müssen für eine Kur eine Eigenbeteiligung leisten. Diese Eigenbeteiligung kann durch eine private Zusatzversicherung finanziert werden. Diese Zusatzversicherung zahlt für den Versicherten das Kurtagegeld in vereinbarter Höhe für jeden Tag der Kur aus.

Bei der Inanspruchnahme einer Kur müssen gesetzlich Versicherte damit rechnen, dass sie von den Krankenkassen nicht alle Kosten für die Kur bezahlt bekommen. Für einen Teil der Kurkosten müssen sie selbst aufkommen. Aus diesem Grund können gesetzlich Versicherte eine Kurtagegeld-Versicherung abschließen.

Dabei handelt es sich um eine private Zusatzversicherung, welche für den Versicherten für jeden Tag der Kur ein Kurtagegeld auszahlt. Durch dieses Kurtagegeld kann der Versicherte die Kosten für die Eigenbeteiligung decken, damit dieser selbst keine oder nur noch einen geringen Anteil an Kurkosten zahlen muss. Allerdings wird das Kurtagegeld von der privaten Zusatzversicherung nur dann ausbezahlt, wenn es sich um eine medizinisch notwendige Maßnahme handelt, welche von einem Arzt verordnet wurde. Die Höhe des Kurtagegeldes kann mit der Versicherung vorab frei vereinbart werden.

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