Erstbeitrag PKV

Der Erstbeitrag zur PKV wird nach Aushändigung des Versicherungsscheines beziehungsweise der Annahmeerklärung fällig. Abhängig ist die Zahlung von den jeweiligen vertraglichen Vereinbarungen. Wenn ein Vertrag vordatiert wird, folgt der erste Beitrag entsprechend dem im Vertrag aufgeführten Datum.

Beim Erstbeitrag zur PKV erhält der private Krankenversicherer gemäß den vertraglichen Vereinbarungen den zeitlich ersten Beitrag. Alle danach zu zahlenden Beiträge sind demnach Folgebeiträge. Die erste Beitragszahlung ist im Sinne des Versicherungsvertragsgesetzes (§ 38 VVG) der Erstbeitrag.

Die Allgemeinen Versicherungsbedingungen einer privaten Krankenversicherung schreiben vor, dass der Antragsteller beziehungsweise Versicherte den ersten Versicherungsbeitrag beziehungsweise die erste Beitragsrate nach Aushändigung des Versicherungsscheines entsprechend der vertraglichen Vereinbarungen zu zahlen hat. Wenn der Versicherte die Annahmeerklärung zugestellt bekommt, bedeutet dies noch nicht automatisch, dass der Beitrag sofort fällig wird. Wurde vom Versicherungsnehmer die Ermächtigung zur Lastschrift erteilt, darf vom Versicherer davon ausgegangen werden, dass der Erstbeitrag zur PKV als gezahlt gilt. Erhält der Krankenversicherer den Erstbeitrag zur PKV nicht innerhalb der Frist von 3 Monaten ab Fälligkeit, wird das Vertragsverhältnis ohne weiteres Zutun aufgelöst.