Kassenärztliche Vereinigung

Die Kassenärztliche Vereinigung sieht für Vertragsärzte einer Region die Pflichtmitgliedschaft in dieser öffentlich-rechtlichen Körperschaft vor. Zu diesen Vertragsärzten zählen alle mit einer Zulassung ausgestatteten Mediziner, die auf dieser Grundlage sozialversicherte Patienten behandeln dürfen.

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) ist eine durch den Gesetzgeber bestimmte Körperschaft des öffentlichen Rechts. In dieser Körperschaft sind alle Vertragsärzte einer Region (gegenwärtig sind das 17) zusammengeschlossen, die für eine Behandlung sozialversicherter Patienten eine Zulassung bekommen haben. Als Vertragspartner der gesetzlichen Krankenkassen erfüllt die Kassenärztliche Vereinigung die Ansprüche der Krankenversicherten auf medizinische Behandlung, indem sie für Ärzte und Krankenhausplätze sorgt.

Die Patientenversorgung muss in der jeweiligen Region ebenso ausreichend wie zweckmäßig sein. Die Krankenkassen zahlen für diese Versorgungsleistungen je nach Art und Umfang ein leistungsbezogenes Honorar. Bei Kassenärztlichen Vereinigungen handelt es sich im Gegensatz zu den Vertragsärztlichen Vereinigungen um Zusammenschlüsse von Ärzten privatrechtlicher Art. Mit dem Verband der privaten Krankenversicherung werden durch die KV insbesondere Honorare der Ärzte für die Behandlung von Versicherten im Basistarif ausgehandelt. Der Höchstsatz beträgt gegenwärtig das 1,2-fache des Gebührensatzes.

Erstinformation - Erstinformationen für Versicherungsmakler gemäß § 11 VersVermV lesen und herunterladen.