Beitragsfälligkeit

Die Beitragsfälligkeit kann jeder Versicherte in der privaten Krankenversicherung anhand eines konkret genannten Datums, meist der 1. eines Monats, ablesen. Bis zu diesem Zeitpunkt erwartet der Versicherer entsprechend der festgelegten Zahlungsweise den Eingang des Versicherungsbeitrages.

Wer sich einen bestimmten privaten Versicherungsschutz sichern möchte, muss dafür einen Vertrag abschließen und die hierfür anfallenden Beiträge leisten. In den jeweiligen Verträgen beziehungsweise Versicherungsbedingungen ist sowohl die Höhe der Beiträge als auch deren Termin für eine Bezahlung (Beitragsfälligkeit) aufgeführt. Auch Versicherte in der privaten Krankenversicherung können vertraglich eine bestimmte Zahlungsweise vereinbaren.

Versicherer akzeptieren unter anderem die monatliche oder die jährliche Beitragszahlung. In der Regel ist bei monatlicher Bezahlung ein Aufschlag zu zahlen oder bei jährlicher Zahlungsweise wird ein Rabatt gewährt. Für die Beitragsfälligkeit ist vor allem der sogenannte technische Beginn bedeutungsvoll. Das ist das im Vertrag aufgeführte Datum für eine erste und laufende Beitragszahlung. Geht der Beitrag nicht bis zum genannten Zeitpunkt beim Versicherer ein, folgt der Beitragsfälligkeit der Verzug. Danach wird ein Versicherer den Beitrag anmahnen und bei Nichtbegleichen den Vertrag mit sofortiger Wirkung kündigen.

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