Homöopathie

In der privaten Krankenversicherung sind alternative Behandlungsmethoden wie Homöopathie in ein Leistungsangebot der Krankenvollversicherung eingeschlossen. Gesetzlich Krankenversicherte können sich eine Kostenerstattung für homöopathische Behandlungen und weitere Naturheilverfahren durch den Abschluss einer privaten Zusatzversicherung sichern.

Für eine Kostenerstattung bei homöopathischen Behandlungen können gesetzlich und privat Krankenversicherte eine Vielzahl von Optionen wahrnehmen. Seit dem 1996 gehört die Homöopathie zum Leistungsangebot der privaten Krankenversicherung. Krankenversicherer bezahlen daher in der Regel ihren Versicherten die Behandlungen nach den Methoden der Homöopathie. Das schließt Behandlungen beim Heilpraktiker ausdrücklich ein. Gesetzlich Krankenversicherte können beispielsweise Wahltarife bei ihrer Krankenkasse abschließen. Sie können auch private Zusatz-Krankenversicherungen nutzen, um sich homöopathische Behandlungen zu sichern.

Bei Wahltarifen bindet sich eine Versicherte normalerweise für drei Jahre an eine Krankenkasse. Behandlungen durch einen Heilpraktiker sind nicht eingeschlossen. Ärzte müssen außerdem über eine Homöopathie-Zulassung verfügen, was die Arztwahl einschränkt. Private Zusatzversicherungen für Heilpraktiker und Naturheilverfahren beinhalten im Allgemeinen auch die Kosten für Homöopathie. Der Abschluss einer Krankenzusatzversicherung verlangt allerdings eine Gesundheitsprüfung. Antragsteller mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen werden normalerweise nicht aufgenommen.