Einschränkung der Leistungspflicht

Die Einschränkung der Leistungspflicht ist unter anderem in den allgemeinen Versicherungsbedingungen der privaten Krankenversicherungen und dem jeweiligen Tarifwerk geregelt. Privatversicherer wenden die Leistungspflichteinschränkung unterschiedlich an. Privat Versicherte fragen bei unklarer Sachlage rechtzeitig bei ihrem Versicherer nach.

Versicherte in einer privaten Krankenversicherung können nicht unter allen Umständen mit einer Leistungspflicht ihres Versicherers rechnen. Der Wegfall der Versicherungsleistungspflicht beziehungsweise die Einschränkung der Leistungspflicht wird von den privaten Krankenversicherungen in den allgemeinen Versicherungsbedingungen benannt. In der Regel finden sich dort nur die wichtigsten Gründe die Einschränkung der Leistungspflicht.

Eine Leistungspflichteinschränkung liegt unter anderem vor, wenn der Krankenversicherte den Schadensfall vorsätzlich herbeiführt oder wenn eine Entziehungskur aufgrund von Alkohol- und Drogenabhängigkeit erfolgt. Eine Einschränkung der Leistungspflicht besteht auch für Unfälle oder Krankheiten, welche als Wehrdienstbeschädigung Anerkennung finden. Versicherte dürfen sich außerdem nicht bei Personen in eine Behandlung begeben (Ärzte, Zahnärzte, Heilpraktiker, Pflegepersonen), denen der Versicherer die Behandlung seiner Patienten nicht gestattet. Auch die Unterbringung in einem Krankenhaus aufgrund einer richterlichen Anordnung fällt darunter. Die genauen Detailregelungen finden Versicherte in den Ausführungen ihrer gewählten Tarife. Sie sind je nach Versicherer unterschiedlich.

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