Kündigung der PKV durch Versicherungsnehmer

Mit der Kündigung der PKV durch Versicherungsnehmer kann der Versicherungsnehmer von seinem Recht Gebrauch machen, aus der privaten Krankenversicherung auszutreten. Verschiedene Gründe, wie eine eintretende Versicherungspflicht oder eine Beitragsanpassung, können zu einer Kündigung durch den Versicherungsnehmer führen.

Der Versicherungsnehmer bei der PKV kann prinzipiell zum Ablauf eines Versicherungsjahres mit einer Frist von drei Monaten seinen Vertrag kündigen. Das Versicherungsjahr beginnt mit dem Versicherungsbeginn. Sind weitere Personen mit im bestehenden Versicherungsverhältnis versichert, endet deren Versicherungsjahr mit dem des Versicherungsnehmers. Gründe für die Kündigung der PKV durch Versicherungsnehmer sind der Eintritt der Versicherungspflicht, eine normale Kündigung oder eine Beitragsanpassung.

Tritt die Versicherungspflicht ein, kann der Versicherungsnehmer die private Krankenversicherung binnen drei Monate nach Eintritt der gesetzlichen Versicherung kündigen. Diese Kündigung wird unwirksam, wenn der Versicherte nicht innerhalb von zwei Monaten seinen Eintritt der Versicherungspflicht nachweist. Bei einer Beitragsanpassung kann die Kündigung der PKV durch Versicherungsnehmer innerhalb eines Monats nach Zugang der Beitragsanpassung erfolgen. Ist die Erhöhung der Grund für die Kündigung, kann die Versicherung auch bis zum Eintreten der Wirksamkeit der Beitragserhöhung gekündigt werden.