Krankentransporte PKV

Krankentransporte in der PKV gehören im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung ohne die Erhebung eines Zusatzbeitrages zu den versicherten Leistungen verschiedener Tarife. In der Auslandskrankenversicherung ist der medizinisch notwendige Krankenrücktransport immer mitversichert.

Versicherte gesetzlicher Krankenkassen bezahlen bei medizinisch notwendigen Fahrten mit einem Krankenwagen einen Kostenbeitrag von 10 Euro. Ausnahmen ergeben sich für chronisch Kranke, wenn diese einen jährlichen festgelegten Kostenanteil von einem Prozent bezogen auf ihr Einkommen überschreiten. Mitglieder einer privaten Krankenversicherung finden in den einzelnen Tarifen Regelungen zur Erstattung der Fahrtkosten zu stationären und ambulanten Behandlungen. Zu diesen unterschiedlich geregelten Leistungen gehören auch die Krankentransporte einer PKV.

Grundsätzlich bieten die meisten privaten Versicherungen im Krankenkosten-Volltarif eine Erstattung für Rettungswagen- und Rettungshubschraubereinsätze sowie Krankentransporte. Allerdings muss die medizinische Notwendigkeit (Rettungseinsatz, ärztliche Veranlassung) bestehen. Kostenerstattungen für Fahrten mit dem eigenen PKW, Taxi oder öffentlichen Verkehrsmitteln zur nächstgelegenen Behandlung sind sehr selten anzutreffen. Ob Krankentransporte einer PKV aus dem Ausland bezahlt werden, hängt von der medizinischen Notwendigkeit ab. In der Auslandskrankenversicherung sind diese Kosten für gesetzlich Versicherte vollständig abgesichert.