Höchstaufnahmealter

Versicherte müssen beim Wechsel in die private Versicherung damit rechnen, dass die Versicherung ein Höchstaufnahmealter festgelegt hat. Dies richtet sich nach der Versicherung und liegt in der Regel zwischen 65 und 70 Jahren.

Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung, welche jeden Versicherten unabhängig vom Alter aufnehmen muss, gibt es bei der privaten Krankenversicherung ein Höchstaufnahmealter. Für die Festlegung einer solchen Altersgrenze gibt es allerdings keine gesetzlichen Regelungen, sodass jede private Krankenversicherung das Höchstaufnahmealter selbst festlegen kann. In der Regel liegt dieses je nach Tarif und Versicherung zwischen 65 bis 70 Jahren.

Die Festlegung eines Höchstaufnahmealters bedeutet für den Versicherten, dass dieser ab dem Erreichen eines bestimmten Lebensalters von der privaten Krankenversicherung abgelehnt werden kann und dadurch keinen Zugang mehr zur privaten Krankenversicherung erhält. Allerdings gibt es bei einigen Versicherungsgesellschaften auch tarifliche Regelungen, bei welchen neue Versicherte das Höchstaufnahmealter auch überschreiten können, wenn zuvor die Risikoprüfung positiv ausgefallen ist, sodass für die Versicherung bei Aufnahme dieses Versicherten kein erhöhtes Gesundheitskostenrisiko besteht.