Hilfsmittel

Die Kosten für medizinisch notwendige Hilfsmittel werden von Krankenversicherungen unterschiedlich übernommen. Bei gesetzlichen Krankenkassen gibt es in der Regel eine Grundversorgung. Oftmals werden zudem Zuschüsse fällig. Privat Versicherte haben meist Anspruch auf hochwertige Geräte ohne Zuzahlungen.

Unter die Bezeichnung Hilfsmittel fallen im Gesundheitswesen neben den üblichen Geräten beispielsweise Hörgerät, Rollstuhl, Krücke und portables Beatmungsgerät, auch die orthopädische Leibbinde und Schuheinlage oder ein Prothesen-BH. Bei gesetzlichen Krankenkassen können Versicherte meist nur auf die einfachste Ausführung zugreifen. Privat Versicherte können vor allem zahlreiche komplett erstattungsfähige Hilfsmittel beanspruchen. Im jeweiligen Tarifheft der Krankenversicherung befinden sich die entsprechenden Auflistungen.

Diese Auflistungen enthalten allerdings hauptsächlich jene Mittel, die voll bezuschusst werden. Alle weiteren nicht dokumentierten sonstigen Hilfsmittel finden Berücksichtigung beispielsweise über einem erstattungsfähigen jährlichen Höchstsatz. Einige private Krankenversicherer bieten ihren Mitgliedern einen Extraservice durch eine Hilfsmittelorganisation. Sie übernehmen die Beschaffung der notwendigen Hilfsmittel. Die Privatversicherung kümmert sich nach Erhalt der Verordnung um die Bestellung, Lieferung durch das vertraglich gebundene Sanitätshaus und die Bezahlung. Mitglieder erhalten auf diese Weise oftmals die Kosten auch hochwertiger Hilfsmittel erstattet.

Erstinformation - Erstinformationen für Versicherungsmakler gemäß § 11 VersVermV lesen und herunterladen.