Gruppenversicherung

Die Gruppenversicherung ist ein Versicherungsvertrag, dem eine Vielzahl von Personen angehören, die entweder dem gleichen Unternehmen oder Verband zuzuordnen sind. Zu den Versicherungsmöglichkeiten gehört auch, dass Kinder und Ehegatten sehr günstig mit eigenem Vertrag mitversichert werden können.

Eine Gruppenversicherung in der privaten Krankenversicherung besteht als ein Versicherungsvertrag für mehrere Personen mit gleichen Merkmalen. Personen können der gleichen Vereinigung (zum Beispiel einem Berufsverband) angehören oder in gleicher Weise einem Unternehmen zugerechnet werden. Der Abschluss einer Gruppenversicherung ist nur unter Erfüllung bestimmter Anforderungen möglich. Dies gilt vor allem im Hinblick auf die Mindestanzahl der zu versichernden Personen. Die Zahl der Personen muss mindestens zehn Menschen erreichen.

Sollen auch Angehörige der künftigen Versicherten berücksichtigt werden, erhöht sich die Zahl auf 20 Personen. Die Gruppenversicherung weist eine Vielzahl von Vergünstigungen auf. Der Versicherer offeriert beispielsweise den Erlass von Wartezeiten und die günstige Mitversicherung für Kinder und Ehegatten. Gleichzeitig unterliegt er dem Kontrahierungszwang und muss Antragsteller auch bei Vorerkrankungen (Risikozuschläge sind erlaubt) versichern. Außerdem verringern sich dessen Verwaltungskosten, wodurch der Beitrag gegenüber einer Einzelversicherung geringer ausfällt.

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