Ambulante Operation

Mittlerweile wird eine ambulante Operation für verschiedene medizinische Behandlungen von Erkrankungen als Alternative zu teuren und längeren Krankenhausaufenthalten betrachtet und häufig durchgeführt. Die Patienten einer privaten Krankenversicherung können die Behandlung bei freier Arztwahl in Anspruch nehmen.

Die ambulante Operation bezeichnet eine bestimmte ärztliche Leistung, die in der Arztpraxis oder im Krankenhaus ohne Inanspruchnahme einer Übernachtung (Hospitalisierung) erbracht wird. Der medizinische Fortschritt ermöglicht eine Reihe von Operationen ohne anschließenden Krankenhausaufenthalt. Die ambulante Operation gilt als wirkliche Alternative zu langen und oftmals teuren Krankenhausaufenthalten. Damit Patienten mit Erfolg ambulant operiert werden können, müssen einige Bedingungen vorliegen. Als Voraussetzung für eine ambulante Operation muss das Risiko einer Nachblutung minimal sein. Es dürfen keine Komplikationen bei der Atmung zu erwarten sein und Patienten müssen nach dem Eingriff in der Lage sein, rasch Flüssigkeiten und Nahrung zu sich zu nehmen.

Beispielsweise können ambulante Operationen bei Nabelbruch, Krampfadern oder einer Arthroskopie (Kniespiegelung) durchgeführt werden. Dies gilt auch für Knochenbrüche, Magenspiegelung und Eingriffe an den Zähnen. Ambulante Operationen sind in der privaten Krankenversicherung Leistungsbestandteil der ambulanten Heilbehandlung.