Überführung bei Tod

Die Kosten für die Überführung bei Tod zahlt eine gesetzliche Krankenkasse generell nicht. Die private Krankenversicherung sieht eine Kostenerstattung nur in einigen Tarifen vor. Eine Auslandskrankenversicherung bezahlt immer notwendig werdende Überführungskosten.

Die Kosten für eine Überführung bei Tod sind in den Leistungsangeboten der gesetzlichen Krankenkassen nicht vorgesehen. Wenn eine gesetzlich krankenversicherte Person bei einem Auslandsaufenthalt verstirbt, müssen die Angehörigen beziehungsweise Erben für die anfallenden Überführungskosten aufkommen. Private Krankenversicherungen sehen die Kostenübernahme bei einigen Tarifen vor. Oftmals sind die erstattungsfähigen Überführungskosten bei einem Todesfall im Ausland denen für das Inland gleich gesetzt. Ohne einen ausreichenden Versicherungsschutz können auf die Verwandten je nach Entfernung und Reiseland Kosten für die Überführung bei Tod von einigen Tausend bis zehntausend Euro zukommen.

Vor einer Auslandsreise kann die Prüfung des Versicherungsschutzes im jeweiligen Reiseland nicht schaden. Die Kosten für eine Überführung bei Tod erstattet in jedem Fall eine Auslandskrankenversicherung. Dies gilt vor allem für gesetzlich Krankenversicherte, die sich mit dieser Reiseversicherung den umfassenden Anspruch auf medizinische Behandlungsleistungen sichern.

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