Rechnungsgrundlagen PKV

Die Rechnungsgrundlagen der PKV dienen der Prämienfestlegung und Bestimmung von Rückstellungen für das Alter. Sie müssen vom privaten Krankenversicherer realistisch und genau ausgewählt werden. Auf dieser Grundlage werden auch alle Beitragsanpassungen versicherungsmathematisch berechnet.

Rechnungsgrundlagen der PKV stellen versicherungsmathematische Methoden zur Ermittlung der Prämien und Altersrückstellungen dar. Diese Regeln der Versicherungsmathematik sind anerkannt und müssen von privaten Krankenversicherungsunternehmen angewendet werden. Ein unmittelbares Ergebnis der Berechnungen sind Beitragsanpassungen. Zu den Rechnungsgrundlagen der PKV gehören insbesondere der Rechnungszins, die Ausscheideordnung, Kopfschäden, der Sicherheitszuschlag sowie sonstige Zuschläge.

Weitere zur Anwendung kommende Rechnungsgrundlagen sind die Dauer von Krankheiten und die Leistungstage, die Zahl der anrechenbaren Krankenhaus- und Pflegetage, die Häufigkeit von Krankenhausbehandlungen und Pflegehäufigkeiten, die Kosten für Krankheit und die Pflege bezogen auf den Leistungstag. Private Krankenversicherer können fortlaufende Änderungen bei der Berechnung berücksichtigen. Sie müssen die Rechnungsgrundlagen der PKV mit umfassenden Sicherheiten versehen. Gleichfalls müssen diese Grundlagen genau und realistisch ausgewählt werden. Für die Ermittlung der Prämie und der Alterungsrückstellung bei Krankentagegeld sind die gleichen Rechnungsgrundlagen der PKV anzuwenden wie für die Krankenvollversicherung.

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