Arbeitslosigkeit PKV

Tritt die Arbeitslosigkeit bei PKV Versicherten ein, dann müssen diese sich in der Regel in einer gesetzlichen Krankenkasse versichern, denn durch die Bewilligung des Arbeitslosengeldes tritt automatisch die Versicherungspflicht für sie ein.

Tritt die Arbeitslosigkeit bei PKV-Versicherten ein, dann können diese sich im Regelfall nicht mehr über die private Krankenversicherung versichern; sobald die Bewilligung über die Zahlung des Arbeitslosengeldes eingeht, besteht für den Versicherten die gesetzliche Versicherungspflicht. Jedoch gibt es bei Arbeitslosigkeit von PKV Versicherten Ausnahmen. So können sich diese von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien lassen, wenn diese zuvor für mindestens fünf Jahre in der privaten Krankenversicherung versichert waren.

Zudem muss der Antrag zur Befreiung von der Versicherungspflicht innerhalb von drei Monaten ab Eintreten der Versicherungspflicht bei der gesetzlichen Krankenversicherung gestellt werden. Nach der freiwilligen Befreiung von der Versicherungspflicht kann dies vom Versicherten nicht widerrufen werden. Dies betrifft auch die Zeiten von Arbeitslosigkeit in der Zukunft. Allerdings erhält der Versicherte bei Arbeitslosigkeit PKV-Beiträge in Höhe der gesetzlichen Pflichtversicherung von der Agentur für Arbeit.

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