Ordentliche Kündigung

Die ordentliche Kündigung ermöglicht einem Versicherten, ohne die Angabe von Gründen einen Versicherungsvertrag im Rahmen einer privaten Krankenversicherung zu kündigen. Erforderlich ist lediglich die Einhaltung der jeweiligen Kündigungsfristen (meist drei Monate).

Die ordentliche Kündigung ist eine von zwei Möglichkeiten zur Vertragsbeendigung der privaten Krankenversicherung. Daneben gibt es die außerordentliche Kündigung von Verträgen. Kündigungsfristen regeln die Rechtmäßigkeit eines Kündigungsverfahrens einer privaten Krankenversicherung. Die ordentliche Kündigung bedarf üblicherweise der Einhaltung einer Frist von drei Monaten.

Andere Fristen sind je nach Versicherer und Tarif möglich. Die Angabe von Gründen ist im Gegensatz zu einer sofortigen Vertragsbeendigung für eine ordentliche Kündigung nicht erforderlich. Die private Krankenversicherung kann einen Versicherten seit Januar 2009 praktisch nicht mehr ordentlich aus seinem Vertrag entlassen. Die gesetzliche Versicherungspflicht verbietet die ordentliche Kündigung (Ausnahme: Umzug ins Ausland). Der Versicherer darf einen Vertrag selbst bei einem Beitragsrückstand nur ruhend stellen. Die ordentliche Kündigung kann der Versicherer allerdings bei einer Zusatzversicherung aussprechen, welche die Ergänzung eines gesetzlichen Krankenversicherungsschutzes beinhaltet.

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