Restkostenversicherung

Bei der Restkostenversicherung handelt es sich um eine private Zusatzversicherung. Diese Privatversicherung übernimmt für die Versicherten den Teil der Kosten für ärztliche Behandlungen, die nicht von der Beihilfe gezahlt werden.

Die Restkostenversicherung ist eine private Zusatzversicherung, welche beihilfeberechtigte Versicherte, wie zum Beispiel Richter, Berufssoldaten oder Beamte, abschließen können. Aus diesem Grund wird der Tarif zu dieser Versicherung häufig auch als Beihilfe-Restkostentarif oder als Behilfe-Ergänzungstarif bezeichnet. Diese Versicherung zahlt für den Versicherten und deren mitversicherte Angehörigen einen Teil der Kosten für medizinisch notwendige Leistungen, welche von der Beihilfe nicht gezahlt werden. Denn je nach Bundesland sind von der Beihilfe nur Kosten in Höhe von bis zu 80% oder 70% für die Ehepartner abgedeckt.

So lässt sich mit einer Restkostenversicherung absichern, dass der Versicherte keine Eigenleistung erbringen muss, sondern durch die Zusatzversicherung die vollständige medizinisch notwendige Behandlung bezahlt wird. Mit einer Restkostenversicherung können je nach Tarif ambulante und stationäre Behandlungen oder Zahnarztbehandlungen abgesichert werden. Der Ergänzungstarif ist für Beamte auch deshalb zu empfehlen, weil es künftig aufgrund der Sparvorgaben des Staates zu Kürzungen bei der Beihilfe kommen wird. Diese Leistungseinschränkungen werden von der Restkostenversicherung aufgefangen.