Mehrbettzimmer

Mehrbettzimmer sorgen nicht nur für mehr Geselligkeit bei einem Krankenhausaufenthalt. Gleichzeitig verringern sie die finanziellen Aufwendungen in der privaten Krankenversicherung deutlich. Jede Leistungsreduzierung führt zu einer Beitragsminderung. Die Grundleistungen und der Status eines privat Versicherten bleiben immer erhalten.

Die Tarife der privaten Krankenversicherungen umfassen mehrere Optionen für die Unterbringung von versicherten Patienten im Krankenhaus. Eine Option ist das Mehrbettzimmer. Mehrbettzimmer sind Bestandteil preisgünstigerer Tarife sowohl in der privaten Krankenvollversicherung als auch bei weiteren Zusatzversicherungen. Dem stehen die Tarife für Ein- und Doppelzimmer gegenüber. Je besser die Qualität einer gewünschten Leistung (hier Unterbringung) sein soll, desto höher ist eine entsprechende Prämie.

Mehrbettzimmer sind für gesetzlich Krankenversicherte die übliche Art der Unterbringung während eines stationären Aufenthaltes in einer Klinik. Die Zimmer müssen mit einer unterschiedlichen Anzahl von weiteren Personen geteilt werden. Bis zu sechs Personen sind in deutschen normal ausgestatteten Krankenhäusern der übliche Standard. Private Krankenzusatzversicherungen ermöglichen es nicht nur privat Versicherten, sondern auch Kassenpatienten bei einem Aufenthalt im Krankenhaus das Ein- oder Zweibettzimmer wählen zu können.

PKV-Tarife mit Mehrbettzimmer sind je nach Alter des Versicherten zwischen 30 und 80 Euro im Monat günstiger. Größter Nachteil der Tarife ist jedoch, dass kein Zugang zu Privatkliniken besteht bzw. eine Zuzahlung aus der eigenen Tasche geleistet werden muss.

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