Krankentagegeld

Beim Krankentagegeld (PKV) handelt es sich um eine Versicherungsleistung, die Versicherte in Form einer Geldleistung bei längerer Erkrankung von der Versicherung erhalten. Das Krankentagegeld können alle privat Versicherten als ergänzende Zusatzversicherung abschließen.

Das Krankentagegeld (PKV) kann im Fall einer längeren Erkrankung den dadurch entstehenden Einkommensausfall ersetzen. Das Krankentagegeld kann von allen privat Versicherten als freiwillige private Zusatzversicherung abgeschlossen werden. Mit dieser Versicherung kann sich der privat Versicherte gegen die finanziellen Risiken absichern, welche durch eine langfristige Erkrankung nach Ende der gesetzlichen Lohnfortzahlung entstehen. Für gesetzlich Krankenversicherte ist diese Versicherung somit nicht notwendig, denn diese sind nach Ende der Lohnfortzahlung durch die gesetzliche Krankenversicherung abgesichert.

Die Höhe des Krankentagegeldes ist dabei einkommensabhängig, denn durch die Zahlung der Versicherungsleistungen darf das bisher erzielte durchschnittliche Nettojahreseinkommen nicht übertroffen werden. Das Krankentagegeld (PKV) erhalten die Versicherten erst nach einer vereinbarten Karenzzeit ausbezahlt. Oftmals liegt diese bei 42 Tagen, denn in dieser Zeit haben Arbeitnehmer weiterhin Anspruch auf die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall durch den Arbeitgeber. Erst im Anschluss daran beginnt die Auszahlung des Krankentagegeldes.

Privat Krankenversicherte können anders als in der GKV ihr Nettoeinkommen vollständig über die Krankentagegeldversicherung abdecken. Damit wird bei längeren Erkrankungen das Risiko einer Versorgungslücke vermieden.