Impfungen

Impfungen werden von der Medizin als wirksamer Schutz vor Ansteckung mit bestimmten Krankheiten gesehen. Sie müssen unter Umständen im Erwachsenenalter regelmäßig wiederholt werden. Impfstoffe werden ständig weiter entwickelt, um die Nebenwirkungen des Impfens zu verringern.

Die Medizin betrachtet Impfungen als wichtige präventive Maßnahmen. Seit mehr als 200 Jahren impfen Ärzte Patienten gegen die unterschiedlichsten Krankheiten. Impfungen verfolgen unmittelbar das Ziel, den Geimpften vor einer Ansteckung durch Krankheiten zu schützen. In Deutschland ist das Robert-Koch-Institut der Hauptansprechpartner, wenn es um Fragen zum Impfen geht. Impfempfehlungen werden von der Ständigen Impfkommission (STIKO) herausgegeben. Für Impfungen ist der jeweilige Arzt verantwortlich. Er muss bei dem von ihm betreuten Patienten für einen ausreichenden Impfschutz sorgen.

Impfungen werden daher frühzeitig als sogenannte Grundimmunisierung bereits im Säuglings- und Kleinkindalter begonnen. Nach der Grundimmunisierung muss der Impfschutz bis zum Lebensende aufrechterhalten werden. Insbesondere regelmäßige Wiederholungsimpfungen sollen dies sicherstellen. Ärzte unterliegen hinsichtlich aller Schutzimpfungen, insbesondere über mögliche Nebenwirkungen, der gesetzlichen Aufklärungspflicht. Im Bereich Reise- und Tropenmedizin kann auf tropenmedizinische Beratungsstellen und speziell geschulte Ärzte zurückgegriffen werden.

Impfungen sind Bestandteil des Leistungskatalogs der privaten Krankenversicherungen. Je nach Tarif ist der Umfang der von der PKV übernommenen Schutzimpfungen unterschiedlich. Grundtarife erstatten die Kosten auf Basis der gesetzlich empfohlenen Schutzimpfungen, Premiumtarife sogar darüber hinaus. Teilweise werden sogar Reiseschutzimpfungen von der PKV übernommen.

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