Ambulante Zusatzversicherung

Die ambulante Zusatzversicherung bringt für gesetzlich Krankenversicherte einen erweiterten Schutz, wenn sie sich als Privatpatient medizinisch behandeln lassen möchten. Es können Tarife mit Behandlung durch einen Heilpraktiker oder mit Beitragsrückgewähr gewählt werden.

Gesetzlich Krankenversicherte können sich sowohl stationär im Krankenhaus als auch ambulant beim Arzt als privater Patient behandeln lassen. Voraussetzung für die Behandlung als Privatpatient ist der Abschluss einer privaten Krankenzusatzversicherung. Die ambulante Zusatzversicherung deckt zusätzliche Aufwendungen für die Privatbehandlung durch Ärzte und auch kostenintensive Medikamente ab. Die Tarife können in Form einzelner Versicherungen oder als sogenannter Modul-Tarif mehrere Leistungen umfassen. Im Leistungskatalog einer ambulanten Zusatzversicherung finden sich beispielsweise Behandlungsleistungen der Psychotherapie oder vom Heilpraktiker.

Eine Krankenzusatzversicherung kostet je nach der Qualität der eingeschlossenen Leistungen. Es gibt sowohl Tarife mit Selbstbeteiligung als auch welche, die bei einer Nichtinanspruchnahme von Leistungen eine Beitragsrückgewähr von bis zu sechs Monaten vorsehen. Neben der umfassenderen stationären und ambulanten Zusatzversicherung gibt es sogenannte Ergänzungstarife. Hier übernimmt die private Versicherung bestimmte Zuzahlungen, wenn der Kassenpatient etwa Zahnersatz, Brillen oder besondere Medikamente benötigt.