Abschlag bei vorzeitiger Altersrente

In Deutschland schreibt die Rentenversicherung ein Alter vor, in dem man abschlagsfrei in Rente gehen kann. Wer allerdings früher in die Altersrente geht, erhält einen Abschlag bei vorzeitiger Altersrente, sodass sich die monatliche Rente verringert.

Grundsätzlich werden für jeden Monat, den ein Mensch vor dem Regelrentenalter in Rente geht, 0,3 % bzw. für jedes Jahr 3,6 % abgezogen. Maximal sind das zukünftig 25,2 Prozent, wenn die vorzeitige Altersente in Anspruch genommen wird. Dieser Abschlag bei vorzeitiger Altersrente rechtfertigt den früheren Rentenantritt. Es besteht allerdings eine Möglichkeit, diesen Abschlag ganz oder auch nur teilweise auszugleichen.

Hierfür verrechnet die Rentenversicherung eine besondere Beitragszahlung, deren Höhe sich am Einkommen und auch an der Anzahl der Monate bzw. Jahre des vorzeitigen Rentenantritts orientiert. Dieser Ausgleich bleibt auch dann erhalten, wenn zum Beispiel eine Hinterbliebenenrente gezahlt wird. Das aktuelle Regelrentenalter liegt derzeit bei 67 Jahren, wobei der Versicherte auch über ausreichende Beitragsjahre verfügen muss. Es gibt staatliche Förderungen, um die sogenannte Altersarmut zu vermeiden.