Sicherungsniveau

Durch die Novellierung im Jahr 2005 gibt es mit dem Sicherungsniveau einen Vergleich von Rente und Arbeitsentgelt vor Steuerabzug. Dabei handelt es sich um das sogenannte steuerbereinigte Nettorentenniveau, das als Maßstab dient.

Das Sicherungsniveau dient dazu, um beurteilen zu können, wie sich die Renten entwickeln. Der Grund, warum diese Bestimmung in Kraft getreten ist, liegt darin, dass die neuen Regelungen bei der Rentenbesteuerung nicht mehr dafür geeignet sind, ein einheitliches Nettorentenniveau für alle Jahrgänge zu ermitteln. Dabei handelt es sich um eine Orientierungsgröße, die den Sicherungsstandard der Renten im Land wiedergibt.

Es stellt die Rentenhöhe eines Standardrentners, der 45 Jahre lang einen Durchschnittsverdienst erhielt, dem Arbeitsentgelt gegenüber, das ein Arbeiter heutzutage durchschnittlich bezieht. Das Sicherungsniveau lag im Jahr 2007 bei 54 Prozent. Bis zum Jahr 2020 ist geplant, dieses Niveau auf 46 Prozent vor Steuern zu senken, wobei es aufgrund der unterschiedlichen Steuerbelastung von Rentnern und von Arbeitnehmern zu Verzerrungen kommen kann.