Hinzuverdienstgrenze

Besonders Rentner mit geringen monatlichen Renten sind auf einen zusätzlichen Verdienst angewiesen, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Allerdings ist die Hinzuverdienstgrenze zu beachten, um etwaige Kürzungen der Rente zu vermeiden.

Als Rentner hat man die Möglichkeit, zusätzlich zur monatlichen Rente ein Einkommen zu beziehen. Hierbei gilt es, die Hinzuverdienstgrenze nicht zu überschreiten, die derzeit bei 400 Euro liegt. Mit einem sogenannten Mini-Job lässt sich die Rente problemlos aufbessern, ohne dass Rentenkürzungen oder gar der Verlust der Rente drohen.

Verdient ein Rentner mehr als die 400 Euro monatlich, so wirkt sich dies rentenschädlich aus. Das heißt, dass der Rentner dann versicherungspflichtig ist und in eine Rentenversicherung, eine Krankenversicherung und eine Arbeitslosenversicherung einzahlen muss. Besonders Bezieher von Frührenten müssen auf die Einhaltung der vorgegebenen Grenzen achten, da ihnen ansonsten die Rente akkurat gekürzt oder gar vollständig gestrichen wird.

Aufgrund der ausgeübten Tätigkeit könnte der Verdacht aufkommen, dass keine Erwerbsminderung oder Erwerbsunfähigkeit vorliegt. Unter Einhaltung der Höchstverdienstgrenzen hat jedoch auch ein Rentner die Möglichkeit, sein Einkommen zu erhöhen.