Geringfügige Beschäftigung

Eine geringfügige Beschäftigung oder Tätigkeit liegt nach den vom 1.4.2003 an geltenden Regelungen vor, wenn das Arbeitsentgelt die festgeschriebene Entgeltgrenze von 450 EUR brutto monatlich regelmäßig nicht übersteigt (Mini-Job). Als geringfügig gelten auch die sog. kurzfristigen Beschäftigungen, die innerhalb eines Kalenderjahres auf längstens zwei Monate oder 50 Arbeitstage nach ihrer Eigenart begrenzt zu sein pflegen oder im Voraus vertraglich begrenzt sind. Das gilt nicht für kurzfristige Beschäftigungen, die berufsmäßig ausgeübt werden und deren Entgelt 450 EUR im Monat übersteigt.

Geringfügige Beschäftigungen sind regelmäßig versicherungsfrei. Bei den versicherungsfreien Mini-Jobs zahlt der Arbeitgeber grundsätzlich einen Pauschalbeitrag von 12 % zur Rentenversicherung und ggf. 10 % zur Krankenversicherung. Bei Beschäftigten in Privathaushalten beträgt der Arbeitgeberbeitrag nur je 5 % zu beiden Versicherungen. Der Beschäftigte kann aber auf die Versicherungsfreiheit verzichten und durch Aufstockung des Pauschalbeitrages einen echten Pflichtbeitrag erwerben.

Ausführliche Informationen zum Thema Geringfügige Beschäftigung finden Sie hier