Entgeltfortzahlung während Rehabilitation

Die gesetzliche Verpflichtung des Arbeitgebers zur Entgeltfortzahlung besteht nicht nur bei Eintritt einer unverschuldeten Arbeitsunfähigkeit, sondern auch bei einer Arbeitsverhinderung infolge einer Leistung zur medizinischen Rehabilitation.

Voraussetzung ist, dass die versicherungspflichtige Beschäftigung ununterbrochen mindestens vier Wochen vor Beginn der Leistung zur Teilhabe ausgeübt wurde. Das Arbeitsentgelt ist bis zu sechs Wochen weiterzuzahlen, sofern nicht der Entgeltfortzahlungsanspruch bereits durch eine vorangegangene Arbeitsunfähigkeit verbraucht ist.