Bundesagentur für Arbeit

Die Bundesagentur für Arbeit leistet einen wertvollen Beitrag zur sozialen Absicherung im Rentenalter. Sie bezahlt Pflichtbeiträge an den Rentenversicherungsträger, sofern im Jahr vor der Arbeitslosigkeit vom Versicherten Rentenversicherungsbeiträge entrichtet wurden.

Somit werden auch in Zeiten von Arbeitslosigkeit unter bestimmten Voraussetzungen Beiträge an den Rentenversicherungsträger entrichtet, dennoch wirkt sich diese Zeit auf die spätere Rente aus. Erhält der Versicherte Bezüge von der Bundesagentur für Arbeit, so ist dieser in der Rentenversicherung pflichtversichert, sofern man auch im Jahr vor der Arbeitslosigkeit rentenversicherungspflichtig war.

Andernfalls besteht die Möglichkeit, die Pflichtversicherung zu beantragen. Diese Zeiten zählen zu den Anrechnungszeiten wegen Arbeitslosigkeit oder zu den Zeiten ohne Bewertung. Während die Anrechnungszeiten den späteren Rentenanspruch beeinflussen, gilt dies für die Zeiten ohne Bewertung nur bedingt, wenn es beispielsweise zur Unterbrechung einer versicherten Beschäftigung kam und bei der Agentur für Arbeit als arbeitslos gemeldet war. Dasselbe gilt auch, wenn eine selbstständige Tätigkeit unterbrochen wurde und eine Meldung bei der Agentur erfolgte.