GRV Beitragsbemessungsgrenze

Für die Beitragszahlung zur gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) gilt die Beitragsbemessungsgrenze. Sie stellt den Grenzwert dar, der maximal vom Bruttogehalt in die Rentenkasse abgeführt wird. Die BBG wird jedes Jahr vom Gesetzgeber neu festgelegt.

Beiträge zur Rentenversicherung sind nicht unbegrenzt für jedes Arbeitseinkommen oder Arbeitsentgelt zu zahlen. Soweit diese Einkommen oder Entgelte die aktuelle Beitragsbemessungsgrenze überschreiten, sind keine Beiträge zu leisten. Die BBG bestimmt zudem den Höchstbeitrag des Arbeitgebers für die Rentenkasse.

Die Beitragsbemessungsgrenze ist in den alten und neuen Bundesländern unterschiedlich, solange noch unterschiedliche Einkommensverhältnisse bestehen. Sie ändert sich von Jahr zu Jahr und wird i. d. R. durch Rechtsverordnung festgelegt. Grundlage ist die Entwicklung der Bruttolöhne je Arbeitnehmer des vergangenen im Vergleich zum vorgegangenen Jahr (§ 68 Abs. 2 Satz 1 SGB VI).

Die Bemessungsgrenzen für die gesetzliche Renten- und Krankenversicherung sind unterschiedlich.