Altersgrenze

In der gesetzlichen Rentenversicherung gilt seit 2007 eine Altersgrenze von 67 Jahren. Seit dem Jahr 2012 erfolgt hierzu eine schrittweise Anpassung an das neue Renteneintrittsalter. Betroffen sind davon alle gesetzlich Rentenversicherte, die im Jahr 1964 oder später geboren sind. Nur langjährig Versicherte kommen in den Genuss von Ausnahmeregelungen und können vorher ohne Abzüge in Rente gehen.

Grundsätzlich gilt: Alle, die vor dem Erreichen des regulären Eintrittsalters ihre Altersrente beantragen, müssen mit finanziellen Einbußen rechnen. Nur in Ausnahmefällen ist eine vorgezogene Rente ohne Abzüge möglich.

Vor der neuen "Rente mit 67" galt eine allgemeine Altersgrenze von 65 Jahren für den Eintritt ins Rentenalter. Dabei gilt allgemein: Vor dem Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze vermindern sich die Rentenansprüche um 0,3 % für jeden Monat, in dem man vor dem Renteneintritt seine Altersrente beantragt. Weitere finanzielle Einbußen entstehen außerdem durch die fehlenden Entgeltpunkte, die durch die verfrühte Beendigung des Berufslebens nicht mehr bis zum regulären Renteneintrittsalter gesammelt werden können.