Facharzt

In der Rentenversicherung ist der Facharzt dafür zuständig, etwaige Diagnosen, Befunde oder Untersuchungen durchzuführen bzw. anzufordern, die im Zusammenhang mit dem Bezug einer Rente oder anderen Leistung aus der Rentenversicherung einhergehen.

Als Facharzt werden jene Ärzte bezeichnet, die ihre Approbation erfolgreich abgeschlossen und anschließend eine ärztliche Weiterbildung über mehrere Jahre absolviert haben. Hierbei besteht die Möglichkeit, zwischen unterschiedlichen Fachgebieten zu wählen. Dies reicht von Anästhesiologie über Neurologie, Nuklearmedizin bis hin zur Chirurgie und Urologie, um nur einige Beispiele zu nennen.

Dementsprechend variiert auch die Dauer der Weiterbildung zwischen vier und sechs Jahren. Das Ende der Weiterbildung stellt die Facharztprüfung dar, wodurch der Arzt auch den Titel Facharzt erhält. Dies ist auch eine Voraussetzung dafür, dass ein Arzt eine Niederlassung beantragen und somit eine eigene Praxis oder Ordination eröffnen kann. Die von der Landesärztekammer festgelegten Weiterbildungsinhalte eines Facharztes werden zum Großteil in Krankenhäusern und Kliniken erworben, wobei auch die jeweilige Klinik über eine diesbezügliche Berechtigung verfügen muss.