Fallpauschalen

Seit 2004 werden die Leistungen der Krankenhäuser nicht mehr tageweise abgerechnet, sondern pauschal je nach Krankheit. Die so genannten Fallpauschalen unterscheiden sich dabei nach Krankheitsarten und durchgeführter Behandlung.

Für einen Patienten mit einer leichten Erkrankung zahlt die Krankenkasse also weniger als für einen Patienten mit einer schweren, aufwändig zu behandelnden Erkrankung.

Die pauschalierte Vergütung stellt einen starken Anreiz für die Krankenhäuser dar, ständig an einer Verbesserung ihrer Wirtschaftlichkeit zu arbeiten, weil ihnen die dadurch erzielten Kostenvorteile verbleiben. Auch die Transparenz über Art und Anzahl der erbrachten Leistungen und der Leistungsschwerpunkte der Krankenhäuser wird gestärkt.