Zulassungsbezirk

Jeder Kreis und jede kreisfreie Stadt bildet in Deutschland einen eigenen Zulassungsbezirk. Das ist der Bereich, in dem die Zulassungsbehörde des Kreises oder der kreisfreien Stadt örtlich zuständig ist. Bei einem Wechsel des Zulassungsbezirks ist eine Ummeldung von Fahrzeugen notwendig.

Die Fahrzeugzulassungs-Verordnung legt fest, dass ein Fahrzeug in dem Zulassungsbezirk zugelassen sein muss, in dem sich der Wohnort oder der Firmenstandort des Fahrzeughalters befindet. Dabei sind Zulassungsbezirke identisch mit den Gebieten von kreisfreien Städten, Landkreisen und Kreisen. Einwohner jeder Stadt oder Gemeinde, die einem Kreis angehören, melden ihre Fahrzeuge daher in der Zulassungsbehörde des Kreises an. Jedem Zulassungsbezirk ist ein eigenes Kraftfahrzeug-Kennzeichen zugeteilt, das die ersten ein bis drei Zeichen der Kennzeichen bildet.

Die Fahrzeugzulassungs-Verordnung ermöglicht es den Bundesländern, darüber zu entscheiden, ob Fahrzeuge von Fahrzeughaltern, die ihren Wohnsitz innerhalb des jeweiligen Bundeslandes in einen anderen Zulassungsbezirk verlegen, ihre bisherigen Kennzeichen behalten können. Hessen und Nordrhein-Westfalen machen von dieser Möglichkeit inzwischen Gebrauch. Somit gibt es in beiden Bundesländern in den Zulassungsbezirken inzwischen Fahrzeuge mit unterschiedlichen Kennzeichen. Dennoch ist die Zulassungsbehörde des Zulassungsbezirks, in dem sich der Wohnort befindet, örtlich zuständig.